Fahrradkuriere im Einsatz

Unsere Helden: Jungs und Mädels auf dem Rad.

Es gibt in den Städten keinen schnelleren und saubereren Weg der Zustellung als Fahrradkuriere. Wie krass es dabei zugeht, zeigt z.B. das Video von New Yorker Fahrradkurier Cooper Ray:

 

Spannend ist, dass das Thema quasi ein Revival ist. Anfang des letzten Jahrhunderts waren Fahrradkuriere in den Städten üblich. Dann wurden sie mehr und mehr von Autos und Motorrädern verdrängt. Erst mit der zunehmenden Verstopfung der Straßen in den 1980er-Jahren wurden die Fahrräder auf einmal wieder attraktiv, weil es anders oft gar kein Durchkommen gab. Mit diesem Comeback hat sich der Job auch zu einem echten Lifestyle mit eigener Mode, eigenem Equipment und eigenem Codex entwickelt.

Außerdem gibt es seit den 1980ern zahlreiche Meisterschaften und Wettbewerbe. Die erste Weltmeisterschaft wurde 1993. tatsächlich in Berlin auf die Beine gestellt. Treibende Kraft war Achim Beier, Gründer und Inhaber unseres Berliner Kurierpartners messenger. Natürlich gibt es auch eine internationale Fahrradkurier-Organisation die International Federation of Bike Messenger Associations.

In der Szene gibt bzw. gab es auch echte Stars die in diversen Doku-Filmen und Reportagen begleitet wurden.

Mit den neuen Navigations- und Kommunikations-Möglichkeiten wandelt sich auch der Fahrradkurier-Job. Früher war der Funk das Medium der Wahl und man sieht immer noch die coolen Jungs mit ihren Funkgeräten auf der Straße. Dieses wird aber immer mehr vom Handy abgelöst. Moderne Smartphones haben außerdem den Vorteil, dass die mittlerweile verfügbaren Kurier-Apps viel mehr können, als bloß die Jobvergabe zu organisieren. Die Kuriere bekommen die genaue Route auf ihr Handy. Die Kunden können die Sendung dann mitverfolgen, da das GPS des Kuriers die Positionsdaten wieder zurück gibt. Bei Abholung bzw. Abgabe ist es möglich, direkt in der Kurier-App zu quittieren und einige Apps ermöglichen auch eine Bezahlung direkt vor Ort.

Eine weitere Neuerung im Markt sind die Lastenfahrräder. Mit professionellen Lastenfahrrädern können auch wirklich große Sendungen bewegt werden. Dazu kommt immer mehr das Thema E-Bike. Der Motor hilft besonders, wenn das Lastenrad mit schweren Sendungen beladen wird. Die Zustellung per E-Lastenrad ist sicher einer der Megatrends, da damit Verkehr und Abgase in den Städten deutlich reduziert werden können. Allerdings knabbert das natürlich etwas am Berufsethos der “echten” Fahrradkuriere, die mit ihren puristischen Fixie-Rädern oft noch nicht einmal eine Gangschaltung als geeignetes Hilfsmittel ansehen.

In vielen deutschen Städten ist die größte Hürde für einen weiteren Ausbau der Fahrrad-Kurier-Logistik die fehlende Infrastruktur. Schmale Fahrradwege sind weder für die super-schnellen Radfahrer noch für breite und behäbige Lastenräder ausgelegt. Wenn das funktionieren soll, muss hier deutlich ausgebaut werden. Das hilft dann allen Fahrrädern und somit auch allen anderen Stadtbewohnern, da das Fahrrad sicher das Verkehrsmittel mit der besten Ökobilanz ist.

Für uns bei Packator sind unsere Radler ein ganz wichtiger Faktor. Schnell, umweltfreundlich und weitestgehend unabhängig von der Verkehrslage erledigen sie Jobs, die sonst nicht machbar wären. Wenn es mal richtig schnell gehen soll, schlägt unser Rudi jeden Autofahrer.

Wie das geht, zeigt hier noch einmal ein Ex-Fahrradkurier Weltmeister Austin Horse:

 

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