Kündigungen richtig zustellen

Eine Kündigung ist zugestellt, wenn derjenige, an den sie gerichtet ist, bei gewöhnlichen Verhältnissen von ihr Kenntnis nehmen kann. Die Beweislast für den Kündigungszugang liegt dabei bei dem der kündigt.

Wird die Kündigung persönlich überreicht, genügt die Aushändigung und Übergabe des Schriftstücks. Ist es nicht möglich die Kündigung persönlich zu übergeben, dann ist die Kündigung zugegangen, wenn sie „in den Machtbereich des Empfängers“ gelangt. Und das muss so erfolgen, dass der Empfänger unter gewöhnlichen Umständen vom Inhalt der Kündigung erfährt.

Kündigung per Einschreiben

Kündigungen nicht per Einwurf-Einschreiben oder Übergabe-Einschreiben oder Einschreiben mit Rückschein zugestellt werden. Das Einwurf-Einschreiben wird zwar unter genauer Datums- und Zeitangabe durch den Zusteller in einen Briefkasten geworfen. Das reicht aber in der Regel nicht aus für einen wirksamen Nachweis der rechtzeitigen Zustellung.

Beim Übergabe-Einschreiben wird die Kündigung gegen Unterschrift an den Empfänger übergeben. Schwierig wird es wenn der Empfänger nicht anzutreffen ist. Dann bekommt der Empfänger einen Benachrichtigungsschein. Dann erfolgt der Zugang erst mit der Abholung bei der Post. Wenn der Empfänger nicht abholt, gibt es keine Zustellung.

Auch beim Einschreiben mit Rückschein kommt ein Benachrichtigungsschein zum Einsatz, wenn der Empfänger nicht angetroffen wird. Zugang der Kündigung erfolgt dann auch nur bzw. erst wenn abgeholt wird.

Kündigung per Kurier

Ist keine persönliche Übergabe einer Kündigung durch den Arbeitgeber möglich, sollte ein Kurier beauftragt werden. Bei einer besonders (zeit-)kritischen Zustellung empfiehlt sich die Beauftragung eines Gerichtsvollziehers.

Der Kurier stellt die Kündigung entweder persönlich zu und lässt sich den Empfang quittieren oder er dokumentiert den Einwurf der Kündigung in den Briefkasten. Der dokumentierte Einwurf in einen Hausbriefkasten durch den Kurier bewirkt den Zugang der Kündigung, sobald mit der nächsten Entnahme der Post gerechnet werden kann. Eine spät Abends eingeworfene Kündigung geht daher evtl. erst am nächsten Tag zu, falls mit einer Leerung am selben Tag nicht mehr gerechnet werden kann.

Wird die Kündigung dem Vermieter, einem Hausangestellten, im Haushalt lebenden Familienangehörigen oder Lebensgefährten ausgehändigt, gilt sie auch als zugegangen.

Packator übernimmt die dokumentierte zustellung von Kündigungen. Als Absender erhalten Sie ein Foto, dass entweder den Einwurf dokumentiert oder den Scan bzw. ein Foto der unterschriebenen Übergabequittung inkl. des Namens der Person an die übergeben wurde. Bitte vermerken Sie bei einem solchen Auftrag in den Bemerkungen dass die Zustellung dokumentiert werden muss. Diese Information wird so an den ausführenden Kurier weitergeben und von unserem Service-Team wird dann die Durchführung begleitet.

Sollten Sie größere Mengen an Kündigungen zu versenden haben, können Sie uns einfach eine Adressliste schicken und unser Service-Team unterbreitet Ihnen dann ein maßgeschneidertes Angebot und kümmert sich um den reibungslosen Ablauf.


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